Mandeln - lieber geröstet als entzündet

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Die köstlichen Mandeln sind als Zutat in der Weihnachtsbäckerei nicht weg zu denken. Und habt ihr schon mal von Mandelmilch, Mandelmus, Mandelmehl oder Mandelöl gehört? Heute geht es um einen echten Alleskönner, der sowohl von außen als auch von innen schön ist. Erfahrt hier alles über die edle Mandel.

Allgemeine Informationen

Herkunft und Merkmale

Die Mandel ist genau genommen keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Der Mandelbaum, an dem die Früchte wachsen und reifen, gehört zur Familie der Rosengewächse. Im Frühling kann man diese Bäume leicht durch die kräftig rosa strahlenden Blüten finden.

Die Ursprünge der Mandeln waren vermutlich in Osteuropa. Seit 4000 Jahren werden diese nun kultiviert und im gesamten Mittelmeerraum angebaut. Führender Exporteur ist heutzutage die USA, gefolgt von Spanien, Italien und anderen europäischen Ländern. Aber auch in Deutschland kann man hier und da einen Mandelbaum erblicken - oft in der Nähe von Weinbaugebieten lokalisiert, was auf die Einführung von Wein und Mandeln durch die Römer zurückzuführen ist.

Es gibt 3 Arten der Mandel, zwischen denen man unterscheiden kann: Süßmandel, Krachmandel, Bittermandel. Bittermandeln sind allerdings zum Verzehr nicht geeignet, da sie Blausäure enthalten können.

Ernährungsphysiologie

Nicht nur viele sättigende Ballaststoffe (8,4 g/100 g) und Eiweiß (19,1 g/100 g) bringt die Mandel mit sich. Diese Steinfrucht ist eine echte Mineralstoff-Bombe. Sie liefert sowohl Magnesium (268 mg/100 g), als auch Calcium (240 mg/100 g) und Zink (3150 µg/100 g). Wie andere Nüsse auch, glänzt sie mit ihrem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, welche gut für einen ausgeglichenen Fettstoffwechsel im Körper sind.

Ebenso wird der Mandel eine weitere besondere Eigenschaft zugeschrieben: laut einer Studie der Purde University wirken Mandeln offenbar als Appetitbremse. (1) So sparten Probanden, die tägliche eine gewisse Anzahl aßen, die Kalorien an anderer Stelle eher wieder ein. Wissenschaftler aus dem US Department of Agriculture in Washington stellten ebenso fest, dass die gesamte Energieverdaulichkeit bei einem regelmäßigen Mandelverzehr zurück ging.

Durchschnittliche Nährwerte von Mandeln (pro 100 g):

  • Brennwert (kcal): 589
  • Fett: 73 g
  • Kohlenhydrate: 6,2 g
  • Eiweiß: 19,2 g
  • Ballaststoffe: 8,4 g

Verwendung

Mandeln werden heutzutage zum Beispiel zu Milch weiterverarbeitet. Dies stellt für eine pflanzenbasierte Ernährung eine gute Protein- und Nährstoffquelle dar. Mandelmilch kann man auch leicht mit einem Mixer selbst herstellen.

Ebenso zum Backen eignen sich die Alleskönner wunderbar. Zum einen ist Mandelmehl eine gesunde Alternative zu Weizenmehl, besonders für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit. Zum anderen bereichern Mandelsplitter jede Backkreation, ob innerlich oder äußerlich. Marzipan ist wohl auch den meisten bekannt - ob geliebt oder gehasst, Mandeln sind hier die Hauptzutat.

Eine Handvoll Mandeln, geröstet und mit einem Hauch von Rauchsalz, eignet sich als idealer gesunder Snack für zwischendurch. Und für einige Menschen gehört zum Weihnachtsmarktbesuch auch immer der Genuss von süßlich gebrannten Mandeln dazu.

 

Tags: Wiki, Nüsse
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